Der Idealist

 

Zu fordern ist lachhaft einfach. Dein Leben dem anzupassen, was du im theoretischen als richtig erachtest, ist nicht immer einfach. Die Tat, die genau aus dieser Lebensanschauung resultiert, ergibt sich und braucht keinen Herren. Sie ist wie das  Fordern, lachhaft einfach, wenn man erst einmal die Wahrheit erkannt hat. So kann also niemals jener, der nur halb dabei ist, und sich nicht mit tausendfacher Hingabe der Sache  opfert, jemals die Tat ausüben. Er wird nur kriechen, und durch fehlendes Wissen halbe Sachen vollbringen. Auch wenn er sich die Zeit nehmen würde, er könnte einfach nicht so handeln, wie es von Nöten wäre, da er nicht weiß, welchen Weg er für das erhoffte Ziel bestreiten muss. Kameraden, die nicht den richtigen Weg bestreiten müssen gehorchen. Das Falsche darf nicht Überhand nehmen, und das Richtige soll wie des Ritters Schwert das Falsche schneiden. Der Herr, der eindeutig seinen Platz haben muss im völkischen Konstrukt, ist da um zu leiten.

Seine Aufgabe ist es den müden Kameraden aufzurütteln, und denen die bereits wach sind den Weg zu ebnen. So kann er auch unter die Arme greifen, er kann aufrufen, ja er kann überzeugen.