,,Reißt das Hermannsdenkmal ab" - Besuch einer VHS-Veranstaltung
Am heutigen Dienstag, den 15.09.2009, fand in der Gladbecker Volkshochschule ein Vortrag zu dem Thema ,,Arminius – Hermann: Ein deutscher Nationalheld?“ statt. Als Referent des Abends hatte man Klaus Kösters angekündigt, der bereits in der Vergangenheit mit verschiedenen Werken über die Varusschlacht und ihre Folgen zu berichten wusste. Aufgrund einiger Einblicke in die Literatur wusste man ansatzweise worauf man sich einließ, als man gegen 19.30 Uhr den Vortragssaal betrat.
Thematisch behandelte Herr Kösters die letzten 500 Jahre unserer Geschichte, bzw. besser gesagt die Geschichte des Varus-Mythos. Denn nach und nach zerredete der Referent jeglichen geschichtlichen Hintergrund der Deutschen. Tugenden seien erdacht, der Mythos unbelegbare Phantasterei, Arminius in Wahrheit kein Deutscher, und das Deutschtum durchsetzt von Aggressionen und einem unmenschlichen Rassismus. Natürlich vergas man nicht den Nationalsozialismus ausgiebig zu behandeln, da dieser den Mythos um Varus ausgeschlachtet habe, und zwar in dem Sinne dass er die Heldentat Arminius als Vorbild eines neuen Deutschlands genommen hätte. In wie fern dies nun Missbrauch ist, zwei kämpfende Bewegungen in den Vergleich zu stellen um den Mut und die Zuversicht im Volke zu stärken, bleibt uns weiterhin, trotz mehrmaligen Nachfragen, zweifelhaft.
Unterstrichen wurden die antideutschen Ergüsse mit Zitaten und Gedichten des Juden Heinrich Heine, der als Erkenner deutscher Moral gewertet wurde, und den wirklichen Geisteszustand Deutschlands zu Papier gebracht hätte. Dass es sich bei Heine um einen der übelsten Feinde Deutschlands handelte, der jede deutsche Art als Fluch zu bezeichnen wusste, erwähnte man nicht.
Beendet wurde das Referat natürlich mit der Schlussfolgerung, dass Arminius kein Nationalheld seien dürfte, aus der Meinung heraus dass Arminius als nationales Symbol ewig Hass und Zwietracht gesät hätte, was logischerweise am urschlechten Wesen des ,,Deutschen“ liegen würde.
Uns fehlen die Worte um diese Ansammlung antideutscher Hetze ausführlich zu beschreiben, und näher zu beleuchten. Bei diesem Menschen ist jeder Diskussionsversuch zwecklos, so vernarrt und erstarrt er doch ist in seiner wissenschaftlichen Abhandlung einer geistig-seelischen Kulturnation. Jeder natürliche Instinkt und jedes Gefühl wurde hier durch politisch-korrekte Wissenschaft zerredet. Uns stand die Siedehitze in den Köpfen vor Wut über diese Art der widerlichsten Propaganda.
Wer Arminius als das in Erinnerung und Ehren erhalten möchte, was er wirklich war, als Befreier und Beschützer Mitteleuropas vor der Romanisierung, der besuche diese Seite oder besuche das Denkmal in der Umgebung von Detmold, solange dieses noch steht. Denn als Schlusssatz stellte man die Idee zur Debatte Denkmäler einzureißen, um nicht erneute Aggressionen aufkommen zu lassen.