Freie Union Gladbeck gegründet – Eine von Vielen!
In den letzten Tagen gründete sich die ,,Freie Union“ in Gladbeck, unter dieser Partei verbirgt sich die CSU-Abspaltung von Gabriele Pauli. 17 Mitglieder soll die Partei umfassen, die sich aus ehemaligen MLPD-, DKP- und Grünenmitgliedern zusammensetzt, doch auch enttäuschte CDU und SPD-Wähler sollen das neue Grundgerüst bilden. Bei 17 Mitgliedern ist sogar davon auszugehen, dass jedes Mitglied vorher einer anderen Partei angehörte, denn der Gladbecker Stadtrat hat seit dem 30. August neun Parteien, zuzüglich jener Gladbecker Parteien die den Einzug nicht schafften. Während die WAZ diesen Vorgang als ,,bunte Parteienvielfalt“ beschreibt, stößt der demokratische Parlamentarismus an seine Grenzen.
Wöchentlich bilden sich in Gladbeck Parteien, die denken den Wagen neu erfunden zu haben, und eine möglichst große Unterschiedlichkeit zu den vorherigen Parteien darstellen wollen. Neben der Freien Union gründete sich zuletzt auch die ,,UBP“ in Gladbeck, die zur nächsten Kommunalwahl kandidieren wird. Zur letzten Wahl am 30. August kandidierten Splitterparteien wie die Hartz-4-Partei und die ausländische GBL, die mit wenigen Stimmen den Einzug in den Stadtrat schafften. Keine der Parteien weist allerdings eine allumfassende Lebensauffassung auf, viel mehr handelt es sich um Interessensgemeinschaften, die sich einem speziellen Themenfeld widmen. Ob Hartz 4, Integration, Familie oder Sozialticket. Politik ist heutzutage also nicht mehr als Interessenpolitik, Weltanschauungen sind der ichsüchtigen Kapitalistenwelt fremd.
So unterschiedlich die Parteien jedoch seien wollen, wobei man im üblichen Sinne wie gerade beschrieben weder von Parteien und erst rech nicht von Bürger- oder Massenbewegungen sprechen kann, so teilen sie doch alle einen politischen Standpunkt. So verkündet die neugegründete Freie Union laut der WAZ: ,,Die Freie Union stehe für Meinungsfreiheit, mehr Demokratie und Volksbegehren. Es gebe eine klare Abgrenzung zu allen rechtsextremen Tendenzen.“ Wir sind nicht überrascht von dieser Positionierung, wenn man sich die Vergangenheiten der Mitglieder anschaut, jedoch halten wir es für fragwürdig weshalb ,,Rechtsextremismus“ zum Standard-Paket einer Partei gehören muss. In Zeiten von Massenarbeitslosigkeit, Sozialabbau und Volkszersetzung ist für die Demokratie weiterhin der Nationale Sozialismus der ärgste Feind. Doch wer über andere urteilen mag, sollte erst einmal vor der eigenen Türe kehren.
Ob GBL, Hartz 4, DKP, MLPD, Freie Union, Grüne, FDP, CDU, BIG, SPD oder Linke – Verlierer bleibt das Volk, denn Gruppenpolitik hilft niemals der Gemeinschaft. Nur eine einheitliche Weltanschauung kann das Volk einen, Elend beseitigen und eine neue Form von Arbeit und Wohlstand einleiten.
Nationaler Sozialismus statt Parteien-Sammelsurium!