Hertie und Co. – Protest, aber kein Widerstand!

Natürlich gilt den Angestellten von Hertie und allen anderen von Schließungen betroffenen Unternehmen unsere Solidarität, doch darf man nicht verkennen, dass es sich bei den derzeitigen Protestaktionen um inhaltslose Schimpferei handelt, anstatt um direkten Widerstand. Man appelliert und demonstriert sogar gemeinsam mit jenen, die Schuld an dem Niedergang sind – dem Staat.

 

Überall sieht man sie, ob CDU, SPD oder Linke, sie demonstrieren, protestieren, kritisieren – der Feind: der Raubtierkapitalismus. Doch was ist das, und wer steckt dahinter?

 

Der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsform, sagt das Lexikon. Doch handelt es sich hierbei viel mehr um eine Staatsform, denn die Gesellschaftsstruktur und die staatliche Führung sind beim kapitalistischen Wirtschaftssystem aufeinander abgestimmt und gleichen sich von Land zu Land. Der Kapitalismus kann also nicht rein wirtschaftlich sein. Demokratie und Kapitalismus gehen Hand in Hand, sie sind Brüder der allgemeinen Armut, während sie den Wohlstand propagieren.

 

Das kapitalistische Wirtschaftswesen wird gekennzeichnet durch das Streben nach dem höchsten Gewinn. Stagniert das Wachstum eines Betriebes, bzw. hat es seine natürliche Wachstumsgrenze durch Sättigung des Marktes erreicht, wird nicht kontinuierlich ein beständiges Kapital erwirtschaftet, womit Unternehmer und Arbeiternehmer leben könnten, sondern es werden Rationalisierungsmaßnahmen wie Arbeitsplatzabbau durchgeführt, um den Gewinn weiterhin zu steigern. Das ist nicht allein auf die Egoismen der Unternehmer zurückzuführen, wie es die Politiker uns heute suggerieren, uns glauben lassen wollen. Allerdings nützt dieser Vorwurf den Politikern in sofern, als dass sie sich nun als Retter in der Not verlautbaren lassen können, indem sie jene Unternehmer stark angreifen.

 

Jedoch ist es die Eigenschaft des Kapitalismus, dass Unternehmen ein schnellwachsenden Anstieg des Umsatzes verzeichnen müssen. Nicht aus Geldgier, denn ob 1 Milliarde oder 20 Milliarden Umsatz niedergeschrieben sind, dass kann dem Unternehmen wirklich egal sein. Aus einem einfachen Grund: Bei diesem Geld handelt es sich um reines Buchgeld, dass nicht in der Wirklichkeit besteht. Sie benötigen allerdings dieses Buchgeld, um die Kreditzinsen zu tilgen. Jedes Unternehmen muss sich zur Instandhaltung und zur Modifizierung Kredite nehmen, dafür zahlt es Zinsen an Banken. Um diese stetig steigenden Zinsen und Zinseszinsen erwirtschaften zu können, muss auch der Umsatz stetig steigen. Bleibt der Umsatz wie bei Hertie aus, kann das Unternehmen seine Zinsen nicht bezahlen und meldet Insolvenz an, obwohl es gute schwarze Zahlen schreibt.

 

Und was genau sind Zinsen?

 

Zinsen sind Prozente eines bestimmten Geldbetrages, der an den Verleiher gezahlt werden muss, damit dieser ihm das Geld zur Verfügung stellt. Dies funktioniert natürlich auch andersherum: Wir können unser Geld auf Banken ablegen, und erhalten einen Zins auf dieses Geld. Dass dieser Zins marginal ist, und dem Normal- und Niedrigverdiener keinerlei Vorteile bringt, bleibt weitestgehend unbemerkt. Nutznießer hiervon sind diejenigen, die bereits genügend Geld erwirtschaftet haben, auch wenn dies nicht durch ehrliche Arbeit geschah. Sie können einen großen Betrag zu einem gewissen Zins anlegen und erhalten monatlich genügend Zinsgeld, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Doch woher kommt dieses Zinsgeld? Von uns. Dieses Zinsgeld besteht aus jenen Zinsen, die die Niedrigverdiener und Verschuldeten an die Banken zahlen. Die Armen erwirtschaften den Reichen ihren Unterhalt.

 

Das ist die Philosophie des Kapitalismus, der vom Staat geschützt und propagiert wird. Es sind eben SPD, CDU, FDP, Grüne und Linke, die dieses Staatsprinzip eingeführt haben. Auch die Linke kann sich von diesem Zustand nicht freisprechen, praktizierte sie in der DDR, damals noch als SED, einen ähnlichen Staatskapitalismus.

 

Wenn heute also Bürgermeister, Landrat und Bundestagsmitglieder aus Protestveranstaltungen von Hertie und Co. Auftreten, und den weltweiten Raubtierkapitalismus angreifen, machen sie nichts anderes als ihr eigenes Werk zu kritisieren. Das einzige was diese Personen ernten sollten ist nicht Beifall, sondern Eier!

 

Lasst euch nicht zum Narren halten von der Hochfinanz – Vom Protest zum Widerstand, und von dort zur Revolution. Versucht nicht mit den Kapitalisten, den Kapitalismus zu modifizieren, sondern schließt mit ihrer Welt aus Konsum und Geld ab, macht euch frei und wendet euch der Alternative zu! Nationaler Sozialismus, eine naturgesetzliche Weltanschauung, die auf die Belange der Menschen ausgerichtet ist, wertet die Menschen nach ihrer erbrachten Arbeit und nicht ihrem Besitz an Kapital.

 

Brecht die Ketten der Hochfinanz – Nationaler Sozialismus oder Untergang!